Taufgedichte

Die Taufe seines eigenen Kindes ist ein großer Schritt. Aber noch größer wird dieser, wenn die Taufe als Jugendlicher oder Erwachsener vollzogen wird.

Denn nun fasste der jeweilige zu Taufende selbst diese Entscheidung. Entweder geschieht diese Handlung aus traditionellen Gründen, da eh alle in der Familie getauft sind, oder der zukünftige Ehepartner möchte kirchlich heiraten. Ein anderer Grund, und der ist wohl viel entscheidender, ist die Glaubensüberzeugung. Gott wird, als Beschützer und Begleiter auf allen Wegen und in allen Bereichen des Lebens, anerkannt.

Einem Gedicht zu diesem großen Ereignis kommt eine hohe Bedeutung zu. Ein Taufgedicht ist eine sehr persönliche Sache. Entweder die Eltern des Täuflings, der Täufling selbst, Verwandte, Bekannte oder Taufpaten drücken in Taufgedichten ihre persönlichen Wünsche, Freude und Gefühle aus. Denn nicht nur Gott soll den Täufling auf seinem weiteren Weg begleiten.

Schutz, Halt im Leben und Geborgenheit soll der Getaufte auch von allen anderen Menschen, die ihn gern haben, erfahren.
Natürlich gibt es auch berühmte Gedichte zur Taufe, wie zum Beispiel von Theodor Storm „Zur Taufe“, oder Friedrich Hebbel „Zur Geburt“.

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